Bitte wählen Sie:

Universitätsklinikum Essen
Direkteinstieg:
Studien & Forschung
 
 Projektförderung 2021 für Dr. rer. nat. Renáta Váraljai durch die 

„MAYA - Melanoma Award for Young Academics (Novartis) Förderung"

The role of interleukin-17 in determining additive therapeutic effects of anti-CTLA-4 to anti-PD-1 blockade in melanoma

Ziel des Projekts ist es, die Bedeutung von IL-17 in der immunologischen Landschaft des Melanoms zu entschlüsseln und seine mögliche Antitumorwirkung in Kombination mit ICB-Therapien (Immun Checkpoint Blocking) zu untersuchen.

 

Projektförderung 2021 für Dr. rer. nat. Heike Chauvistré durch die
„Hiege Stiftung gegen Hautkrebs“

Die Rolle des zellulären Differenzierungsstatus auf das Ansprechen von Immuntherapien im Melanom

Trotz des historischen Siegeszugs der Immuntherapie beim Melanom muss konstatiert werden, dass -je nach Therapieart und Kombination- bis zu 60% der Melanome ein primäres Therapieversagen aufweisen. Derartig intrinsisch resistente Melanome werden als ‚kalte Tumore’ bezeichnet, weil sie nicht die Fähigkeit besitzen, ein entzündliches Immuninfiltrat auszubilden und somit die Grundvoraussetzung für den Erfolg von Immuntherapien. Im Kontext der zielgerichteten Melanomtherapie konnten wir und andere Arbeitsgruppen berichten, dass die Histon H3K4 Demethylase KDM5B (früher JARID1B) eine wichtige Rolle in der Therapieresistenzentwicklung spielt. Interessanterweise konnten wir in aktuellen Vorexperimenten zeigen, dass durch molekulare Modulation von KDM5B sowohl der Differenzierungsstatus als auch der Immunphänotyp von Melanomen beeinflusst werden kann. Daher stellt sich die Frage, ob durch Änderung des zellulären Differenzierungsstatus mittels Modulation von KDM5B die Ansprechrate von Patienten auf Immuntherapie in kalten Tumoren erhöht werden könnte. Im Rahmen der beantragten Anschubfinanzierung soll das Ansprechen auf Immuntherapien in Kombination mit KDM5B Modulation in Mausexperimenten getestet werden. Zudem sollen dabei die Änderungen des Immuninfiltrats näher charakterisiert werden. Unsere aktuellen Vordaten legen den Verdacht nahe, dass die KDM5B-vermittelte Modulation des Immunphänotyps des Melanoms nicht zu einer Veränderung der zytotoxischen T Zellantwort, sondern zu einer veränderten innaten Immunantwort führen könnte. Die hier geplante Arbeit soll einen Grundstein für weiterführende Untersuchungen legen, die die Therapieresistenz gegen Immuntherapien weiter entschlüsseln und somit die Ansprechrate von Melanompatienten auf Immuntherapien erhöhen sollen.