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Universitätsklinikum Essen
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Studien & Forschung

Projektförderung

Weitere Projektförderungen und Preise

Der Hautklinik wurden weitere Projektförderungen und Preise zugesprochen:

Preisverleihungen: 

  • PD Dr. med. Bastian Schilling (Hautklinik), Fleur-Hiege-Gedächtnispreis, verliehen von der Hiege Stiftung gegen Hautkrebs anlässlich des 26. Deutschen Hautkrebskongresses in Dresden (10.000 Euro).
  • PD Dr. Joachim Klode (Hautklinik), Deutscher Hautkrebspreis (Translationaler Teil), verliehen von der Deutschen Hautkrebsstiftung, ebenso anlässlich des 26. Deutschen Hautkrebskongresses in Dresden (5.000 Euro).
  • Felix Vogel (AG Roesch, Hautklinik), MSc Posterpreis (500 Euro) zu der Arbeit 'Epigenetic regulation of central metabolic processes in a multi-resistant melanoma cell subpopulation'.

Geförderte Projekte:

  • Dr. Ioana Cosgarea und PD Dr. med. Klaus Griewank (Hautklinik) "Therapie-orientierte genetische Analyse mukosaler Melanome". Fördersumme: 41.000 €
  • Prof. Dr. Dr. Jürgen Becker (DKTK-Institut für translationale Hautkrebsforschung) und Rüdiger Greinest (Hautklinik Buxtehude) "UV-Strahlung als Promotor von Plattenepithelkarzinomen: Direkte und indirekte Effekte auf Invasion und Metastasierung", Fördersumme: 49.000€, von denen 24.500€ nach Buxtehude weitergeleitet werden.

MELGEN -A Marie Sklodowska-Curie Early training Network

The Department of Dermatology of the Essen University Hospital participates at a new Marie Curie PhD Training Network (MELGEN).

The program’s focus is on Melanoma Genetics: understanding and biomarking the genetic and immunological determinants of melanoma development and patient survival.

This training network, bringing together 7 European universities and 5 collaborating academic and commercial partners, provided 17 Early Stage Research (ESR) PhD training positions for 36 months. The PhD projects are based around genomics/transcriptomics with strong immunology, statistics and bioinformatics.

The MELGEN European Training Network (ETN) creates a co-operative environment for research and training in melanoma research, with the ultimate aim of improving precision medicine for patients with this disease. In recent years remarkable progress has been made in melanoma research, which has led to the introduction of the first treatments to prolong life in patients with advanced disease: both targeted treatments and immune therapies. Although genomics has yielded a wealth of information on the genetic alterations in melanoma, further characteriation is urgently needed in order to predict responses to combinations of targeted therapies and MELGEN addresses this need. The dramatic responses seen in melanoma patients to immunotherapies indicate that immune responses to melanoma are crucial, and we need to better understand what predicts response in order to improve treatment strategies, particularly in the adjuvant setting. MELGEN explores host/tumour interactions and detects biomarkers of response to treatment. The academic centres and several commercial partners of this network address these research questions using unique samples and data sets and the most sophisticated technologies, including genomic and transcriptomic analyses, bioinformatics, functional genetic screens, CRISPR genome editing, iPS cell-based disease models, liquid biopsy technology, and clinical statistics.. 

The Essen Department of Dermatology hosts the following 3 ESR projects:

  • ESR13 - Experimental and molecular characterization of tumour and blood samples from melanoma patients to define resistance to individualize therapy
  • ESR14 - Evaluating clinical implications and prognostic value of less frequent somatic mutations in melanoma, and understanding the role of senescence
  • ESR15 - Exploring circulating free DNA (‘liquid biopsies’) from melanoma patients for prognostic biomarkers

Projektförderung 2016 für PD Dr. Iris Helfrich durch die "Hiege Stiftung gegen Hautkrebs"

„Tumorgenetische Untersuchung und funktionelle Charakterisierung von Hirnmetastasen des malignen Melanoms zur Identifizierung klinisch-relevanter Zielstrukturen“

 -Präklinische Modelle versus klinische Situation-

Das maligne Melanom (MM) ist für ca. 80% der durch Hautkrebs verursachten Todesfälle verantwortlich und gehört somit zu den bösartigsten Tumoren. Obwohl die Melanomforschung in den letzten Jahren bahnbrechende Behandlungserfolge im Bereich der sog. „zielgerichteten, personalisierten Therapie“, wie bsp. dem Einsatz von BRAF Inhibitoren oder der Blockierung sog. „Immune-checkpoints“ verzeichnen konnte, stellt die Besiedelung des Zentralen Nervensystems durch Melanomzellen und die folgende Ausbildung von Makrometastasen weiterhin ein großes Problem dar, welches sowohl die Lebensqualität als auch das Gesamtüberleben der Patienten entscheidend beeinflusst. Zirka 20% der Melanompatienten zeigen bereits bei Erstvorstellung etablierte Hirnmetastasen (HM), über 50% der Stadium IV Patienten entwickeln diese im Krankheitsverlauf und bei über 75% der an MM verstorbenen Patienten können HM nachgewiesen werden. Melanompatienten mit Hirnmetastasen zeigen eine signifikant-verringerte Überlebensrate von nur 17-22 Wochen, sodass die Entwicklung von HM das Todesrisiko deutlich erhöht.

Bisher ist nur wenig darüber bekannt, welche molekularen Signalwege oder Mutationen in Melanomzellen das Durchdringen der Blut-Hirnschranke und die Infiltration des Gehirns durch Tumorzellen steuern. Das jetzt von der Hiege-Stiftung unterstütze Projekt hat das Ziel, die Besiedelung des Gehirns durch Melanomzellen anhand präklinischer Modelle (in Zellkultursystemen und im Tiermodell) zu untersuchen, um Mechanismen zu identifizieren, die als neue therapeutische Ansätze zur Vorbeugung und Behandlung von Hirnmetastasen beim Patienten genutzt werden können.

Kontaktdaten

PD Dr. rer. nat. Iris Helfrich

Group Leader


Projektförderung 2016 für Prof. Dr. Alexander Rösch durch die "Hiege Stiftung gegen Hautkrebs"

Evaluation von intrinsischen und metabolischen Resistenzmarkern im malignen Melanom hinsichtlich ihrer prädiktiven Aussagekraft für das Therapieansprechen

Trotz jüngster Erfolge in der zielgerichteten Therapie des malignen Melanoms ist eine Heilung von Patienten im Stadium der Organmetastasierung noch in weiter Ferne. Ein Grund hierfür ist die notorische Plastizität, Tumorheterogenität und Therapieresistenz dieser Krebsart. Es wird zunehmend klar, dass einzelne Melanomzellen Strategien entwickeln können, Chemotherapien aber auch zielgerichtete Medikamente zu umgehen. Manche Melanomzellen besitzen eine intrinsische Therapieresistenz, die sie bereits gegen den Erstkontakt mit Medikamenten schützt. Neben bestimmten genetischen Prädispositionen, wie z.B. aktivierenden Mutationen in MEK, kann diese Resistenzform aber auch rein phänotypischer Natur sein. Dies bedeutet Therapieresistenz im Melanom kann unabhängig vom Melanomgenotyp auftreten und beispielsweise, wie wir kürzlich zeigten, auf einer gesteigerten Nutzung der mitochondrialen ATP-Synthese (oxidative Phosphorylierung, OXPHOS) basieren. Es scheint, dass dieser OXPHOS-dominierte Phänotyp mit einer Absenkung der Zellzyklustaktung (so genannte langsam proliferierende Zellen, „slow-cycling cells“) verlinkt ist. Im Rahmen der beantragten Anschubfinanzierung planen wir die Evaluation dieser neu identifizierten intrinsischen und metabolischen Resistenzmarker im malignen Melanom hinsichtlich ihrer prädiktiven Aussagekraft für das Therapieansprechen. Die Durchführung der Experimente gründet auf der Analyse primärer Melanomzellinien und Tumorgewebe von Patienten aus der ADO-Studie ChemosensMM (ebenfalls gefördert durch die Hiege-Stiftung), für welche umfangreiche klinische Daten inklusive Therapieansprechen und Follow-Up vorliegen. Dieses Vorhaben soll Grundstein sein für zukünftige translationale (Groß-) Projekte zur Etablierung neuer Applikationsschemata zielgerichteter Strategien (z.B. „on-off“ Intervalltherapie) zur Verzögerung der Therapieresistenz bzw. neuer Kombinationstherapien, die auch Zellsubpopulationen mit hohem Potential zur Tumorrepopulation einschließen.

Kontaktdaten

Prof. Dr. med. Alexander Rösch

Group Leader


Forschungsprojektförderung durch die Hiegestiftung

Für die beispielhafte Erforschung und Entwicklung neuer Behandlungsverfahren fördert die Hiege-Stiftung jährlich mehrere Forschungsprojekte – sowohl im Bereich der Grundlagen als auch der klinischen Forschung – das gilt insbesondere für die Hautkrebserkrankungen des Melanoms.

Im August 2014 wurde Herrn Dr. Bastian Schilling und Frau Dr. Elisabeth Livingstone  für das Projekt „Präklinische Evaluation von Simvastatin als Adjuvans in der zielgerichteten Therapie von männlichen und weiblichen Melanompatienten“ eine Förderung durch die Hiege-Stiftung zugesprochen.

Zuständiger Arzt

Dr. med. Elisabeth Livingstone

Ärztliche Koordinatorin des Studienzentrums - Dermatoonkologie